E2: Trainingslager kurz vor Corona

Einst im März war sie noch groß: Die Vorfreude auf das Trainingslager und der bevorstehende Auftakt in die Rückrunde. Heute wollen wir zurückblicken auf ein erfolgreiches Trainingslager und den Schwung mitnehmen, wenn es nun hoffentlich doch wieder losgeht.

Kaputt, schwere Beine, strahlende Gesichter – und Stolz. Stolz auf die erbrachten Leistungen in den vergangenen 4 Tagen. So kann man den Gemütszustand der Jungs aus dem Jahrgang 2010 am Sonntagmittag beschreiben.

Es war das erste Trainingslager, das sie mitgemacht haben. Nicht so, wie bei den ganz Großen in der Bundesliga oder Nationalmannschaft. Nein, aber eben auch nicht nur 2mal die Woche Training, sondern ein strammer und anstrengender Plan an 4 aufeinander folgenden Tagen.

Vom 5.3. bis 8.3. haben wir an den Grundlagen für die Rückrunde gearbeitet. Wer Apollo 13 gesehen hat, weiß, wie schwer die Rückkehr zur Erde ist. Und darum ging es in erster Linie:
Rückkehr auf den grünen, nassen, rutschigen, manchmal holprigen – aber sooo schönen Rasen nach Wochen in der Halle.


Am Donnerstag haben wir uns von der Halle nochmal mit einer knackigen 2-Stunden-Einheit verabschiedet, bevor es am Freitag – ebenso knackig – auf den Rasen zurück ging.
Mit den neuen Trainingsanzügen ist der Teamgedanke nun auch äußerlich erkennbar:

Übrigens legen wir seit 3 Wochen noch mehr Augenmerk auf WarmUp, Stretching,
Gymnastik und Beweglichkeit – doch dazu mehr in einem gesonderten Bericht.

Der Samstag startete um 9.30 Uhr mit den Vorbereitungen auf ein Testspiel gegen Fortuna
Sachsenroß Hannover. 40 Minuten intensivem Aufwärmen folgten 4 x 15 Minuten Spiel.
Und da spürte sie mancher dann schon: Die schweren und müden Beine. Rubbeldiekatz lagen wir 0:2 zurück, die ersten 15 Minuten waren rum und wir hatten gefühlt keinen Zweikampf gewonnen. Stattdessen kamen wir immer zu spät und fast nie hinten raus.
Und nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Aufgeben und sich den müden Beinen ergeben oder zusammenreißen und dagegen ankämpfen.
Die Jungs entschieden sich für Möglichkeit 2, rissen das Spiel an sich und siegten am Ende hochverdient mit 10 zu 4 . Grund genug für Stärkung und Belohnung.
Die Stärkung gab es dank unserer Eltern direkt nach dem Spiel in der Kabine.

Die Belohnung folgte dann direkt im Anschluss: Trainingsfrei am Samstagnachmittag (eigentlich war noch eine weitere Einheit angesetzt).
Sonntag, 10 Uhr: Wir starten den letzten Tag mit lecker Frühstück gemeinsam im Vereinsheim im Beisein einiger Eltern.

Anschließend ging es dann nochmal für 1,5 Stunden auf den Trainingsplatz: WarmUp,
Passübungen, Zweikampf und Abschlussspiel.
Und dann war es geschafft: Das erste Trainingslager unseres Jahrgangs 2010. Noch ohne Übernachtung: Das planen wir ein anderes Mal.
Und wir wissen auch, dass sich Trainingslager zwar cool anhört, aber nicht automatisch zu Siegern macht.
Aber was wir vor allem wissen, ist: Wir sind wieder ein Stück mehr zu einem Team geworden. Und man kann so manchen (körperlichen) Tiefpunkt gemeinsam überwinden – You’ll Never Walk Alone …
Das wäre es nun eigentlich gewesen – oder doch nicht? Zumindest über die Fähigkeiten des Trainers muss nachgedacht werden: 4 Tage Trainingslager und sie schaffen es nicht, aus ein paar Metern zwei Pinatas zu schlachten …

Wenigstens einmal hat es gekracht, wenn auch schwer zu erkennen, aber dennoch
beweiskräftig …

Egal, ich habe früher auch aus 5 Metern keinen Möbelwagen getroffen, hieß es …
DANKE euch allen, die dieses lange Wochenende unterstützt haben.
Euer Andreas Schaper

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